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2 Responses to “Gefunden in der Zeitschrift “Quest”….”

    Ich gestehe: ich fruehstuecke erst nachmittags, unter Umstaenden, die ich an sich angenehm finde, mit Tiffanys aber auch nicht wirklich viel zu tun haben.
    Ansonsten ist mein Verhaeltnis zu diesem Statement gespalten. Ich mag die ganzen Ratgeber auch nicht, die mir immer mal wieder durch irgendwelche Medien erklaeren, das fruehstueck sei die wichtigste Mahlzeit des Tages, brauche Zeit und richtig zu fruehstuecken sei gesund und MACHT LEISTUNGSFAEHIG usw. – Mein Eindruck ist der, dass Capote da eher den Untergang der Dekadenz beklagt, und ich weiss nicht recht, unter welchen Umstaenden ich da mitklagen will und mit wem zusammen ich das dann womoeglich tue. Ein gemachtes Nest mit Amor drin kann man meiner Ansicht nach auch mit Kippe und schwarzem Tee haben :)

    “Nettes” Zitat. Nach kurzem Überlegen, was mir Herr Capote überhaupt damit sagen will, bin ich nun auch nicht viel weiter. Was haben meine Frühstücksgewohnheiten mit der großen Liebe zu tun. Zugegeben ich frühstücke auch nur so, wie es mir in den Sinn kommt. Ich glaube an die große Liebe, denn ich habe sie erlebt, jedoch nicht halten können. Aber um Gottes Willen, warum ist nur der Wirtschaftsgedanke an der lieblosen Welt schuld? Muss ich mich jetzt dieser Meinung geschlagen geben und darf nur noch Erfolg haben oder lieben? Lässt es sich nicht mehr vereinen? Verflucht, wie konnte das passieren?

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